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Iridium Metall · Pulver · Katalysatoren · Salze · Sonderformen

Iridium Schrott verkaufen – Massivmetall, Pulver & Spezialformen im Detail

Iridiumdraht, Bleche, Iridiumschwamm, Katalysatorreste, Salze und Nischenmaterialien: Alle Sonderformen haben ihren Wert – wenn sie richtig deklariert und sortiert sind. Klicken Sie auf die Bilder für Details zu Ankaufskriterien.

Iridium-Ankaufsformen – Bildübersicht

Klicken Sie auf ein Bild für Detailinformationen zu Ankaufskriterien, Reinheitsanforderungen und Sortierhinweisen.

Iridiumtiegel

Iridiumtiegel – der wertvollste Sekundärrohstoff

Iridiumtiegel aus der Kristallzucht sind das Herzstück des Iridium-Recyclings. Sie werden für die Zucht von Saphir-Einkristallen (LED, Smartphones), GGG-Substraten (Datenspeicher, Laser) und weiteren Spezialkristallen eingesetzt. Ein Tiegel fasst je nach Größe 10 bis 250 ml – entsprechend 12 bis 250 Gramm Iridium. Bei aktuellen Spotpreisen bedeutet das einen Materialwert von 1.800 bis über 40.000 Euro pro Stück. Gerissene oder deformierte Tiegel verlieren keinen Metallwert – das Iridium ist vollständig recyclebar. Bitte Bruchstücke nicht mit anderen Metallformen mischen und in separaten, beschrifteten Behältern versenden.

Sputtertargets

Iridium-Sputtertargets – PVD-Recycling

Iridium-Sputtertargets werden in PVD-Anlagen (Physical Vapor Deposition) zur Beschichtung von Halbleiterwafern, Speichermedien und optischen Substraten eingesetzt. Nach dem Betrieb verbleibt typischerweise 20–40% des ursprünglichen Materials auf dem Target – dieses „Restgewicht" hat nahezu vollen Metallwert. Targets aus der Halbleiterindustrie können besonders hochrein sein (≥99,99%). Wichtig: Randstücke, Segmente und Bruchstücke werden identisch zu intakten Targets bewertet – das Material ist dasselbe. Targets aus verschiedenen Anwendungen bitte getrennt halten.

Massivmetall

Iridium Massivmetall – Draht, Blech, Stäbe, Disks

Iridiumdraht (für Ösen, Spiralen, Heizelemente), -bleche und -folien (Zuschnitte, Verschnitt, Stanzreste), -stäbe und Präzisions-Disks fallen in Labors, Forschungseinrichtungen und der Spezialindustrie an. Iridium ist mit 22,56 g/cm³ nahezu doppelt so schwer wie Blei – ein Stück von der Größe einer Streichholzschachtel wiegt über 250 Gramm. Charakteristisches Merkmal: silberweißer Glanz, extrem hart, kaum zu bearbeiten. Da Massivmetall direkt nach Spotpreis bewertet wird und keine aufwändige Aufbereitung erfordert, erzielen sortenreine Partien die höchsten Ankaufspreise im gesamten Iridium-Recyclingmarkt.

Iridiumschwamm

Iridiumschwamm & Iridiumschwarz

Iridiumschwamm (Iridium Sponge) ist poröses Reinmetall mit ≥99,95% Ir, das durch chemische Reduktion aus Iridiumsalzen gewonnen wird. Es ist die Standardform für die Weiterverarbeitung zu Halbzeugen und erreicht nahezu Spotpreise. Iridiumschwarz ist feinverteiltes Iridiumoxid/Iridium mit sehr großer Oberfläche – es wird als Katalysator und in der Sensorik eingesetzt. Wichtige Anforderungen: Klare Deklaration (Reinheit, Herkunft, Charge), sichere Behälter (keine offenen Gebinde), keine Mischung mit anderen Pulvern. Die Analyse erfolgt naschemisch nach dem Aufschluss. Feuchte oder kontaminierte Pulver werden nach dem effektiven Trockengewicht bewertet.

Katalysatoren

Iridium-Katalysatoren auf Trägermaterial

Iridium wird in der chemischen Katalyse auf hochporösen Trägermaterialien (Al₂O₃, TiO₂, Aktivkohle) aufgebracht. Typische Ir-Gehalte liegen zwischen 0,5 und 5%. In der PEM-Elektrolyse für grünen Wasserstoff werden Iridiumoxid-Katalysatoren mit 1–2 mg/cm² eingesetzt – verbrauchte PEM-Katalysatoren sind ein wachsendes und wertvoll es Recyclat. Für die Bewertung ist der exakte Ir-Gehalt entscheidend – dieser wird naschemisch nach dem Aufschluss des Trägermaterials bestimmt. Bitte Katalysatoren nicht mit anderen Materialien mischen. Angaben zu Hersteller, Typ und Ir-Beladung beschleunigen die Bewertung erheblich.

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Iridiumsalze & OLED-Komplexe

Iridiumchlorid (IrCl₃ und IrCl₃·xH₂O), Hexachloroiridat (H₂IrCl₆, H₂IrCl₆·xH₂O) und [IrCl₆]²⁻-Komplexe werden als Laborchemikalien und Ausgangsprodukte für die Herstellung von Iridium-Halbzeugen eingesetzt. OLED-Ir-Emitterkomplexe (zyklometallierte Ir(III)-Verbindungen wie Ir(ppy)₃ und Derivate) sind hochwertige Spezialchemikalien aus der OLED-Fertigung. Alle Salze und Komplexe werden ausschließlich in Originalgebinden mit vollständiger Deklaration (Etikett, Konzentration, Charge) angekauft. Unbekannte oder gemischte Gebinde werden nicht blind bewertet, sondern separat und sorgfältig geprüft. Sicherheitsdatenblatt bei der Anfrage erleichtert die Bewertung erheblich.

Alle Iridium-Sonderformen im Detail

Jede Materialgruppe hat eigene Analyseverfahren, Bewertungskriterien und Hinweise zur optimalen Vorbereitung.

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Massivmetall & Halbzeuge

Sortenreines Iridiummetall in verarbeiteter Form – höchster Ankaufswert da direkte Spotpreisanbindung ohne aufwändige Aufbereitung.

  • Iridiumdraht (alle Durchmesser, Ösen, Spiralen)
  • Iridiumbleche, -folien und -bänder
  • Stäbe, Rohre, Bolzen
  • Disks & Plättchen (Präzisionsrohlinge)
  • Verschnitt, Stanzreste, Offcuts
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Pulver, Schwamm & Schwarz

Iridiumschwamm (Sponge, ≥99,95%) und Iridiumschwarz – hochreines Pulvermaterial, naschemische Analyse, nahezu Spotpreis bei deklarierter Ware.

  • Iridiumschwamm (Sponge, alle Körnungen)
  • Iridiumschwarz (Nanopartikel, Katalysepulver)
  • Iridiumoxid-Pulver (IrO₂)
  • Produktionsrückstände aus Ir-Herstellung
  • Präzipitate aus Prozesslösungen
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Katalysatoren & Prozessware

Iridium auf Träger, PEM-Katalysatoren und Prozessrückstände – Bewertung nach Ir-Gehalt, der naschemisch bestimmt wird.

  • Ir/Al₂O₃ (0,5–5% Ir, Kugelform oder Extrudate)
  • Ir/C (Aktivkohle-Träger, typisch 5–20% Ir)
  • PEM-Anodenkatalysatoren (IrO₂/Ir)
  • Prozessrückstände aus chemischer Katalyse
  • Filtersedimente und Schlämme (nach Absprache)
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Salze, Lösungen & Komplexe

Hochwertige Laborchemikalien und Ausgangsprodukte – nur in Originalgebinden mit vollständiger Deklaration. Kein blindes Ankaufen unbekannter Materialien.

  • IrCl₃ · xH₂O (Iridiumchlorid-Hydrate)
  • H₂IrCl₆ · xH₂O (Hexachloroiridat-Hydrate)
  • [IrCl₆]²⁻ in Lösung (z. B. in Pentanol)
  • Organische Ir(III)-Komplexe (OLED-Emitter)
  • Ir-haltige Prozesslösungen (nach Absprache)

So bereiten Sie Ihr Material optimal vor

Sortenreine Trennung und klare Deklaration sind die wichtigsten Faktoren für einen reibungslosen Ablauf und den bestmöglichen Erlös. Was für den Metallhandel gilt, ist bei Iridium besonders relevant – die Preisunterschiede zwischen den Fraktionen können das 20-fache betragen.

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Fraktionen trennen Tiegel / Targets / Massivmetall / Pulver / Salze immer getrennt halten und beschriften
🏷️
Deklaration beifügen Bei Salzen: Etikett, Konzentration, Charge. Bei Katalysatoren: Typ, Ir-Gehalt wenn bekannt
📦
Sicher verpacken Pulver in dicht verschlossenen Behältern. Salze aufrecht und auslaufsicher. Massivteile gepolstert
⚠️
Isotopen-Umfeld vorab melden Material aus Strahlentherapie oder nuklearer Forschung: Sicherheitsprüfung vor Versand erforderlich

Wie läuft der Iridium-Verkauf ab?

Das folgende Video zeigt den gesamten Ablauf – von der Anfrage bis zur Auszahlung. Der Prozess gilt auch für Sonderformen wie Pulver, Katalysatoren und Salze – wobei hier ggf. eine naschemische Analyse statt RFA zum Einsatz kommt.

Vom Iridiumschwamm bis zur Überweisung

Ob Iridiumschwamm in Gramm-Mengen, verbrauchte PEM-Katalysatoren oder ein Paket Iridiumsalze in Originalgebinden – der Ablauf ist strukturiert und transparent. Bei Pulvern und Katalysatoren verlängert die naschemische Analyse die Bearbeitungszeit auf 2–4 Werktage, alles andere bleibt identisch.

Iridiumschwamm & Co. – was Sie wissen sollten

Was ist Iridiumschwamm und wo kommt er vor?

Iridiumschwamm ist poröses, hochreines Iridium (≥99,95%), das durch die Reduktion von Iridiumchlorid oder Hexachloroiridat mit Wasserstoff oder anderen Reduktionsmitteln gewonnen wird. Die schwammartige Struktur mit extrem hoher Oberfläche macht es zur idealen Ausgangsform für die Herstellung von Halbzeugen wie Drähten, Blechen und Tiegeln. In Raffinerien und Edelmetallverarbeitern fällt Iridiumschwamm als Zwischenprodukt an – überschüssige Mengen, veraltete Bestände oder Qualitätsrückläufer sind für uns direkt ankaufbar.

Iridium-Katalysatoren aus der Wasserstoffwirtschaft

Die wachsende Bedeutung von PEM-Elektrolyseuren für grünen Wasserstoff schafft eine neue, bedeutende Quelle für Iridium-Katalysatorrückläufe. In PEM-Anodenkatalysatoren wird Iridiumoxid (IrO₂) mit typischen Beladungen von 1–2 mg/cm² eingesetzt. Bei größeren Elektrolyseur-Stacks summiert sich dies zu erheblichen Iridiummengen. Nach der Nutzungsdauer von mehreren tausend Stunden können diese Katalysatoren in den Recyclingkreislauf zurückgeführt werden – ein Segment, das bis 2030 stark wachsen wird.

Warum sind Iridiumsalze so besonders?

Iridiumchlorid und Hexachloroiridat sind hochwertige Ausgangsprodukte für die gesamte Iridium-Wertschöpfungskette. Sie werden für die Herstellung von Sputtertargets, Katalysatoren und OLED-Emittermaterialien benötigt. In Forschungslabors und Produktionsbetrieben fallen regelmäßig Restmengen, abgelaufene Chargen oder Prozesschemikalien an. Der Wert liegt – je nach Ir-Gehalt und Reinheit – nahe am Spotpreis. Die sorgfältige Deklaration ist dabei keine Bürokratie, sondern die Grundlage für eine faire und schnelle Bewertung.

Häufige Fragen – Metall, Pulver & Sonderformen

Iridiumschwamm (Iridium Sponge) ist poröses, hochreines Iridiummetall (≥99,95%), das durch chemische Reduktion aus Iridiumsalzen gewonnen wird. Die schwammartige Struktur mit sehr großer Oberfläche macht es zur Standardform für die Halbzeugproduktion. Der Ankaufspreis liegt nahezu auf Spotpreis-Niveau – bei klar deklarierter Ware mit bekannter Reinheit und in sicheren Behältern.
Ja. Iridium-Katalysatoren auf Al₂O₃-, TiO₂- oder Aktivkohleträgern werden angekauft. Der Wert hängt vom Iridiumgehalt (typisch 0,5–5% bei klassischen Katalysatoren, bis 80%+ bei PEM-Spezialware) und der Menge ab. Die Analyse erfolgt naschemisch nach dem Aufschluss des Trägermaterials, was 3–5 Werktage in Anspruch nimmt. Bitte Hersteller, Typ und bekannter Ir-Gehalt angeben.
Unbekannte oder nicht deklarierte Iridiumsalze werden nicht blind angekauft, sondern separat und vorsichtig geprüft. Das bedeutet: Zunächst Probenahme und Analyseauftrag klären, dann Bewertung auf Basis des Analyseergebnisses. Dieser Prozess ist aufwändiger und dauert länger, ist aber bei komplexen Materialien der einzig sichere Weg. Für ein schnelles Ergebnis bitte zumindest Etikett, Farbe, Konsistenz und Originalverpackung fotografieren und mitschicken.
Ja, organische Iridium(III)-Komplexe wie Ir(ppy)₃ und Derivate aus OLED-Produktionsabfällen werden nach Absprache angekauft. Diese Materialien haben sehr hohe Reinheit und damit nahe am Spotpreis liegende Werte – allerdings erfordert die chemische Charakterisierung eine spezifische Analytik. Bitte Verbindungsname, Reinheit (falls bekannt), Menge und Originalgebinde bei der Anfrage angeben.
Für Standardmaterialien mit bekannter Zusammensetzung beträgt die Analysedauer 1–2 Werktage. Komplexe Materialien wie Katalysatoren auf Träger, nicht deklarierte Pulver oder Mischfraktionen können 3–5 Werktage in Anspruch nehmen, da nasschemische Aufschlussverfahren eingesetzt werden. In diesem Zeitraum erhalten Sie eine Eingangsbestätigung, die geplante Analysemethode und eine Zeitschätzung.

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